RSC Laudenbach-TSV Herbrechtingen
Wie entfesselt waren die Laudenbacher Ringer am Samstag bei der Begegnung gegen den zuletzt stark auftrumpfenden TSV Herbrechtingen. Vor großer Kulisse wuchsen die Bergsträßer Athleten regelrecht über sich hinaus und gewannen allein sechs Kämpfe mit voller Punktzahl zum hohen 30:8 Erfolg. Vor den begeisterten Zuschauer jagte ein Leckerbissen den nächsten.
In der Halbzeitpause verabschiedeten die Zuschauer und Sportkameraden Ömer Sevgi, den jahrzehntelangen Leistungsträger des RSC Teams, vom aktiven Ringsport. Ömer Sevgi durfte dabei die stehenden Ovationen und minutenlangen Ömer, Ömer Rufe der zahlreichen Besucher entgegennehmen.
Kampfstenogramm:
55kg Den schnellen Angriffen von Florian Losmann hatte Luca Orsini nichts entgegen zu setzen. Losmann gewinnt überlegen mit 14:1.
120kg Adrian Patalong macht mächtig Druck und gewinnt seinen Kampf gegen Tuncay Yildiz klar in drei Runden mit 12:2.
60kg Gegen den starken Ungarn Karoly Kiss muss Frank Losmann nach einer Zange auf beide Schultern.
96kg Noch einmal und zum letzten Mal zeigt Ömer Sevgi sein Können. Bei seinem 20:0 Erfolg konnte ihn der Herbrechtinger Fadil Biliali nicht gefährden.
66kg gr. Dem bislang unbesiegten Eduard Kruse zeigt Jannik Schmitt sein großes Kämpferherz, muss dem Gast jedoch einen hohen Punktsieg überlassen.
84kg fr. Marco Bechtel kontert Tobias Fischer aus Herbrechtingen geschickt aus und gewinnt sicher in drei Runden mit 3:0, 2:1, 2:0.
66kg fr. Im farbigsten Kampf des Abends besiegt Hamid Mohammadi den starken Herbrechtinger Rumänen Mihai Vranceanu nach klarer Führung noch auf Schulter.
84kg gr. Einen guten Widersacher hatte Valerie Wekesser in Lars Strauß. Der Laudenbacher ging jedoch sehr konzentriert zu Werke und nutzte eine Unachtsamkeit von Strauß in der zweiten Runde geschickt zum Schultersieg.
74kg gr. Ohne Chance war Herbrechtingens Tobias Zeiner gegen den offensiv auftrumpfenden Jan Gündling (RSC). Gündling holte Punkt um Punkt zum 18:0 Endstand.
74kg fr. In der ersten Runde noch knapp nach Punkten vorne, schulterte Vitali Wagin seinen Gegner Markus Waldenmauer bereits zu Beginn der zweiten Runde durch einen Einsteiger.
